Übernachtung in der Jurte und Versprechen einer Pfadi-Gruppe

Von 26. Mai 20142014, Aktionen

Knapp einen Monat ist her, als Jan und ich das erste Mal mit unseren Jungs über ein mögliches Pfadi-Versprechen und einer damit verbundenen Aktion gesprochen hatten. Die Jungs einigten sich, für uns Leiter überraschend, neben der Durchführung des Pfadi-Versprechens und dem damit verbundenen Stufenübergang der „Juffi“ in die „Pfadi-Stufe“ auf eine Übernachtung im Zelt. Man sollte hier erwähnen, dass sowohl die Kinder als auch wir Leiter im Zelten äußerst unerfahren sind.

Nun waren also einige Zeit und etwas Planung vergangen und wir versammelten uns am Freitag, den 02. Mai, um uns erst einmal einzustimmen und alle nötigen Dinge zusammen zu sammeln. Dies gestaltet sich aber schon schwierig, da, wie oben erwähnt, wir alle nicht gerade die Zelt-Profis sind bzw. waren. Natürlich versuchten Jan und ich diese Unwissenheit gekonnt zu überspielen. Nach einiger Zeit haben wir uns darauf geeinigt, alle nötigen Sachen zu haben, was sich jedoch später als falsch herausstellen sollte. Schon jetzt war uns allen jedoch klar, dass wir unseren vorher exakt ausgetüftelten Tagesplan nicht einhalten werden.

DSCN0858Nichtsdestotrotz suchten wir in aller Ruhe einen Platz, wo wir das Zelt aufschlagen wollten. Bei der Suche stellte sich heraus, dass sich der Rosengarten dafür nicht eignete, deshalb haben wir die Kirchwiese auserkoren. Jetzt stand dem Zeltaufbau eigentlich nichts mehr im Wege. Mit viel Geschick und durch die Mitarbeit aller Gruppenmitglieder lief es am Anfang auch sehr gut und schnell. Dann waren wir Leiter mit unserem Wissen am Ende angekommen und ein Gruppenkind übernahm das Ruder des Zeltaufbaus. Nach dreimaligen Auf- und Abbau des sogenannten Zweibeins war es dann soweit: Das Zelt stand! Mit den anderthalb Stunden Aufbau waren wir Leiter und ich glaube auch die Kinder eigentlich recht zufrieden und da war es auch egal, was andere eventuell etwas Zelt-erfahrene Leiter dazu sagen sollten.

 

Daraufhin widmeten wir uns der Essensvorbereitung und waren alle froh endlich was zu essen. Danach ging ich mit einigen Jungs zum Spülen ins Pfarrheim und Jan versuchte sich mit den restlichen Kindern an der Perfektionierung des Zeltes. Nun richteten sich alle gemütlich ein und richteten ihr Augenmerk auf das Versprechen und freuten sich nun der Pfadfinder-Stufe anzugehören, ja kaum zu glauben, aber die Jungs sind schon Pfadis!!

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Jetzt ging es in den entspannten Teil des Abends über und wir schauten zusammen einen Film im Zelt. Die Gesamtsituation mit Beamer und Leinwand sowie Zelt und Lagerfeuer war etwas sehr besonderes und es wirkte doch deluxe. Nach dem Film verbrachten wir noch eine Zeit am Lagerfeuer ehe wir in den Schlaf fielen. Die Kälte und das ständige Läuten der Kirchglocken machten meinen Schlaf nicht gerade zu einem meiner besten. Trotz alledem waren wir alle morgens gut gelaunt und teilten die Aufgaben so gut auf, dass wir neben der Frühstücks-Vorbereitung schon anfingen das Zelt abzubauen. Die Besucher der Kirche waren doch etwas verblüfft, uns auf der Kirchwiese frühstücken zu sehen.

Aufgrund unserer guten Zeitplanung konnten wir den Abbau und das Zusammenräumen ganz in Ruhe und strukturiert angehen. Und nachdem wir alles wieder an Ort und Stelle verstaut hatten, gingen wir stressfrei in die Stufenkonferenz über.

Alles in allem war die Gruppenstunden-Aktion eine schöne Erfahrung und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!

Giersi

 

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